Ahrntal/Südtirol

 

 

 

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An Fronleichnam 1999, dem Feiertag, an dem tausende Motorradfahrer nach Südtirol biken, sind wir zu acht ins Ahrntal. Die Freunde behaupteten, dort sei die Polizei nicht so streng. Das hab' ich gemerkt, als  kilometerlange Staus links oder rechts überholt wurden. Es war meine erste Motorrad-Alpenfahrt.
Hans, 3.v.r., führte die Gruppe und ließ mich direkt hinter sich fahren, so brachte er mir das Kurvenfahren bei.

Die BMW K100, ist mein erstes eigenes Motorrad. Vorher bin ich Roller und Leihmaschinen gefahren. Drei Monate hatte ich Zeit zum Training in der Rheinhessischen Schweiz, im Pfälzer Wald und im Odenwald. Bei meiner Fahrweise brauchte ich 4,5 bis 5,5 L/100km, d.h. der Tank reichte für ca. 300 km. Die Freunde donnerten auf der Autobahn mit 180 km/h los. Meinem Hintermann Erwin deutete ich auf der Geislinger Steige an, dass meine Reserve anzeigt. Die Freunde donnerten weiter! Vor Ulm war ich bei 247 km ohne Benzin. Beide wussten wir nicht, wo wir Quartier hatten. Mir war bekannt, dass auf dem Brennerpass vier Münchner zu uns kommen sollten. Also fuhr Erwin den anderen hinter her. Der ADAC brachte mir 5 L, so dass ich zur Tankstelle kam. Am Brenner sah ich tausende Biker, aber keine Freunde. Also wartete ich im Café hinter der Grenze. Die anderen dachten so nicht, als sie später kamen, und warteten vor der Grenze. Nach 2 Stunden startete ich und auch die 7 anderen. Nur weil ich zweifelnd noch mal zurück fuhr, trafen wir uns am Grenzbaum. Huch!

 

Untergebracht waren wir in mehreren Häuser eines Reiterhofs in St. Johann (Selbstversorgung). Reizvoll fand ich die Fahrten durchs Gadertal und Sarntal sowie über etliche Pässe. Beeindruckt war ich auf einer kleinen Straße oberhalb Bozen, die einen imposanten Blick auf die Stadt erlaubte. Alle sind wir gesund und ohne Schäden heimgekehrt.

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