Nahetal-Radtour

 

 

 

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Montag 2.8. bis Mittwoch 4.8.2004
Nahetal-Radtour und entlang des Rheins Bingen - Worms

7 Uhr 14 startete die Regionalbahn nach Mainz. Der Umstieg dort gestaltete sich in so fern dramatisch, als ich erst mal vom Gleis 1 per Aufzug ins Tiefgeschoss kam. Dort bekam ich fast die Krise, weil ich keinen weg zum Gleis 3 fand. Also zurück auf Gleis 1 per Rolltreppe wollte ich nach oben, denn so war der Weg richtig. Oh Schreck! Das Fahrrad, hinten mit drei Gepäcktaschen sehr schwer, kippte zurück und ich mit. Ein Reisender fing meine fliegenden Taschen auf, ein anderer das Rad. Ich konnte mich am Handlauf wieder in die Senkrechte ziehen. Letztlich erwischte ich den Zug nach Idar-Oberstein aber doch und kam um 9 Uhr an.

Sehenswert in Idar-Oberstein: die vielen Edelsteinläden, die Fußgängerzone, die Felsenkirche und die enge Tallandschaft um die Stadt. Dafür reichte mir eine Stunde. Über Kirn, Bad Sobernheim und einige Dörfer kam ich um 17 Uhr in Bad Kreuznach an. Der Weg führte meist nahe der Nahe entlang. Richtig schön fand ich ihn ab Martinstein, denn ab da gab's mehr Natur und weniger Industrie. Die Naheweinstraße beginnt auch dort. Nur ein heftiger Aufstieg kurz vor Bad Münster forderte vermehrte Kraft. Dafür gab's von oben einen herrlichen Ausblick ins Nahetal.

In der Fußgängerzone von Bad Kreuznach hatte ich den weitesten Blick: Ich konnte die Nordsee sehen! Der Fisch dort schmeckt mir jedes mal hervorragend. Das Tourismusbüro war geschlossen. Also radelte ich 6 km weiter nach Bretzenheim und bekam ein Zimmer im "Grünen Baum" (war ok!). Es gibt ein altes Schloss und interessante Ruinen, sowie ein Naturschutzgebiet an der Nahe.

Die Sonne strahlte als ich um 10 Uhr den Weg fortsetzte. Durch Felder auf ruhigen Radwegen kam ich nach 2 Stunden nach Bingen. Ein Besuch auf der Kloppburg rentierte sich schon wegen der schönen Aussicht, die man dort auf die Stadt, die Nahemündung, den Rhein, Rüdesheim, die Weinberge, den Mäuseturm und das Treiben im Tal hat.

Die 28 Km meist entlang des Rheindamms führte an unzähligen Obstplantagen vorbei. Pflaumen waren reif!

Auf der Rheinpromenade in Mainz wollte es der Zufall, dass ich meinen Freund Hans-Jürgen vom CCW traf. Nach einer gemeinsamen Sightseeingtour, Abendessen bei Nordsee und Einkauf, folgte ich der Einladung von Hans-Jürgen. Vor seiner Einzimmerwohnung auf dem Gang bauten wir ein Zelt auf, das mir als Bett diente. Wir hatten uns viel zu erzählen.